Tongji University Library Bildquelle: (c) Matthias Ripp lizensiert unter : Creative Commons Attribution 2.0 Generic https://www.flickr.com/photos/56218409@N03/15980295568 (modifiziertes Werk)

Den richtigen Ort zum Lernen gibt es zwar nicht so gibt es Menschen, die wollen partout auf dem Boden lernen statt an einem Tisch, jedoch gibt es gewisse gute Regeln wo man lernen sollte.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, wo man lernt. In der Uni-Bibliothek? Zu Hause? Irgendwo in einem Arbeitsraum der Uni? Bunt durchgemischt?

Weiterhin muss man sich im Klaren sein wie sehr man von der Umwelt abgelenkt wird. Für manche ist es eine echte Herausforderung an ein klingelndes Handy nicht heran zu gehen, andere haben die Disziplin sich ganz aufs lernen zu konzentrieren und denken nicht einmal dran ans Handy zu gehen.

Dann ist es wichtig, dass der Arbeitsplatz fest eingerichtet ist. Egal ob man das zu Hause oder an der Uni macht, es wäre ziemlich schlecht, wenn man erst ewig überlegen muss wo man lernt.

Was gehört an einen Arbeitsplatz?

Der Arbeitsplatz sollte an die Arbeitsbedürfnisse angepasst sein. Je nach dem was man lernt braucht man unterschiedlich viele Materialien und die sollten auch auf dem Arbeitsplatz genügend Raum haben. Es wäre nicht gut, wenn du Ordner und Bücher wie wild übereinander stapeln musst und ständig am Suchen bist, welchen du aus deinem Berg jetzt hervor holen musst für das was du suchst.

Generell gilt aber: Alle benötigten Hilfsmittel und Materialien solltest du vor dem Lernen richten. Wenn du nicht zu Hause lernst gilt es sicher zu stellen, dass diese dort wo du lernst vorhanden sind oder du sie mitbringen kannst.

Dinge die dich vom Lernen abhalten haben nichts an deinem Arbeitsplatz verloren. Wenn dich Telefon und Handy zu sehr ablenken, dann schalte sie auf Stumm. Nutzt du einen Computer musst du drauf achten, dass du keine Gefahr läufst dich in Chats, Instant Messenger, Foren oder Social Networks zu verlieren: Dein Ziel war doch zu lernen.

Ein laufender Fernseher ist ebenfalls zum Lernen ein No-Go.

Für sehr Geruchsempfindliche Menschen hilft es Ohrstöpsel sich ins Ohr zu stecken umso seine Umwelt nicht mehr so intensiv wahr zu nehmen.

Der volle Schreibtisch

Dieses Phänomen kennt so ziemlich jeder, der kein Ordnungsfanatiker. Eigentlich hat man nichts Großes gemacht aber der Schreibtisch ist total überfüllt. Hier sollte man zu nächst radikal aufräumen. Alles was man nicht braucht sollte man wegwerfen. Nur weil man keine Zeit hat etwas wegzuwerfen, weil man lernen will, ist es kein Grund dies nicht zu tun! Lieber legt man das dann auf dem Boden zur Seite und wirft es nach dem Lernen weg.

Arbeitsplatz mit System

Es ist sehr hilfreich, wenn man auf dem Arbeitsplatz Dinge, die oft zusammen benötigt werden auch zusammen aufbewahrt. Wichtig ist es auch, dass alle Gegenstände ihren Stammplatz haben und nicht der Locher jeden Tag woanders zu finden ist. Verschwende keine Zeit mit suchen!

Atmosphäre

Die Raumeigenschaften sind etwas sehr wichtiges. Generell gilt: Je wärmer es wird desto müder wird man - je müder wird man desto weniger kann man lernen. Allerdings darf man auch nicht frieren. Hier ist es wichtig vorher zu schauen wie die Heizung steht eventuell auch mal durchzulüften und dann anzufangen mit dem Lernen. Das Lüften ist auch wichtig für die Sauerstoffkonzentration in der Luft, wenn zu wenig Sauerstoff in der Luft ist, dann kann man sich nicht mehr gut konzentrieren.

Auch wichtig ist eine korrekte Beleuchtung des Raumes. Im Dunklen lernt es sich nicht sehr gut und wenn man sich beim Lernen selbst Schatten macht ist das ebenfalls hinderlich. Muss sich das Auge zu sehr anstrengen, weil das Licht nicht ausreicht wird man schnell müde. Es erweist sich oftmals als gut, wenn man mehrere Lichtquellen Einsetzt, die zwar sehr hell sind aber noch nicht blenden.

Besteht die Gefahr, dass man beim Lernen von anderen Leuten wegen unwichtigem gestört wird, dann sollte man diesen Leuten klar kommunizieren, dass man jetzt lernt und sie einen bitte nicht stören sollen.

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